/ Gebäudehülle

Ob für Kinder oder Senioren, Menschen mittleren Alters, Singles oder Familien: die Elementarbedürfnisse der Menschen unterscheiden sich unwesentlich, wenn es sich um die Einheit von Leben und Raum handelt. Denn wir verbringen den größten Teil unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Der umbaute Raum als Wohnhaus umfasst sämtliche raumumschließenden Flächen, welche durchaus als die dritte Haut der Bewohner verstanden werden kann und in ihrer Gesamtheit als thermische Hülle (Bodenplatte, Außenwände, Dach) bezeichnet wird. Dies schließt sämtliche Komponenten, Bauteile und Materialien in diesen Flächen mit ein. Die Kleidung, die wir als allererste „Schutzhülle“ tragen, wirkt wie eine zweite Haut und ist maßgeblich für unser Behaglichkeitsempfinden verantwortlich. Dementsprechend verhält es sich mit den Umschließungsflächen des umbauten Raumes in der Wirkung auf die Thermoregulierung unseres Körpers. Ähnlich unserer Haut besitzen die Außenflächen des Hauses vorrangig Schutzeigenschaften, aber natürlich auch ausgleichende und regulierende Eigenschaften, die für unseren Organismus lebenswichtig sind. Obwohl winddicht im Sinne der thermischen Behaglichkeit und Energieeffizienz, sollte ein Innenraum nicht hermetisch abgeriegelt sein, sondern diffusionsoffen gestaltet werden, um ein gesundes Raumklima zu ermöglichen. Dies bildet die Grundlage des Baumaterials für die thermische Hülle mit klimaPOR®-Fertigbauteilen aus Blähton.